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Portrait: Heilpraktikerin Claudia Tews
Bayrischzell Wenn die herkömmliche Schulmedizin nicht mehr weiter weiß oder die Leiden der Patienten nicht lindern kann, werden alternative Heilmethoden interessant.
Claudia Tews, Heilpraktikerin aus Bayrischzell, schwört auf ganzheitliche Heilmethoden nach den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin, die sie sich in acht Jahren Aufenthalt in Japan angeeignet hat.
Der Mensch als Ganzes muss gesehen werden, nicht nur einzelne Organe oder Körperteile, sondern die Urenergie, das CHI, das in jedem Leben steckt.
Die Heilpraktikerin, die während ihres Japanaufenthaltes vier Jahre lang die Schulbank drückte und von chinesischen Heilern in die traditionelle chinesische Medizin eingeweiht wurde, verbindet in ihren Behandlungen die fernöstliche Medizin, Entspannungstechniken und Diagnostik mit hierzulande gängigen alternativen Heilmethoden.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch: „Jede Behandlung ist individuell auf den Patienten abgestimmt“, erklärt Tews.
Der Körper sei ein Spiegel der Seele. „Die Chinesen sagen: behandle erst den Geist, den SHEN, erst dann die Beschwerden.“
So betreibt die 54-Jährige im ausführlichen Anamnesegespräch mit dem Patienten Ursachenforschung, fungiert als Psychotherapeutin und bedient sich unter anderem chinesischer Zungen- und Pulsdiagnostik.
„In der Zunge kann man lesen wie in einem Buch.“ Form, Beschaffenheit und Belag der Zunge weisen auf gewisse organische Erkrankungen hin, ebenso die Stelle, an der genau der Puls zu fühlen ist.
Die Therapie selbst sei eine Behandlung der Wurzeln, diese seien die Schmerzursache, und der Zweige, dies sei der Schmerz an sich.
Tews vereint hier ihre Kenntnisse der Akupunktur und des Shiatsu, einer fernöstlichen Massagetechnik, mit chinesischer und Kräutermedizin und seelenorientierten Bachblütenlösungen.
Angewendet wird eine individuelle Kombination, damit „am Ende das CHI, die Energie wieder harmonisch durch den Körper fließen kann und Beschwerden verschwinden lässt“.
Jetzt, wo die Tage kürzer werden und die Temperatur sinkt, rät die Heilpraktikerin: „Der Lebensrhythmus ist das A und O, um den Körper gesund zu erhalten.“
Dieser Rhythmus sollte gerade jetzt, in der „staden Zeit“, entschleunigt werden. Sie empfiehlt warme Mahlzeiten, „nicht zu viele Südfrüchte essen sondern lieber heimische Obstsorten, da diese die Energie in sich tragen, die bei uns herrscht.“
Nach den Jahreszeiten zu leben, sei eine alte Weisheit des Taoismus, der Grundlage der chinesischen Medizin, der Philosophie des langen Lebens.
Kontakt: Claudia Tews, www.chinamed-ctews.de oder Telefon: 0823 – 1525
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