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Gastronomie auf dem Land

Miesbach:

 

Was wünscht der Gast von der Gastronomie auf dem Land?

Im Gespräch mit Andreas Büscher, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes

 

 

Wer aufs Land fährt, genießt nicht nur Berge, Sonne, Seen, sondern kehrt auch gerne ein. Was die Gastwirte in der Region zu bieten haben und der Gast sich wünscht, dazu haben wir Andreas Büscher, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes und Inhaber mehrer Hotels und Landgasthöfe, gefragt.

 

 

Was erwartet der Gast heute, wenn er aufs Land kommt?

 

Eine authentische Gastronomie. Er muss, auch wenn er einkehrt, das Gefühl haben, in Bayern zu sein. Bayrische Gastlichkeit, dazu gehören Dirndl beim Servicepersonal und auf der Speisekarte bayrische Gerichte.

 

Ist Land gleich Land oder unterschiedet sich beispielsweise das Rosenheimer vom Miesbacher Land?

 

Ja. Im Miesbacher Land gibt es noch eine ursprüngliche Wirtshauskultur mit dem Stammtisch, an dem die Einheimischen sitzen. Da kommen Vereine und feiern ihre Jahrtage. Die Gäste mögen das.

 

Was zeichnet das kulinarische Angebot aus?

 

Wir verwenden Lebensmittel aus der Region, haben unsere Lieferanten vor Ort. Wir wissen woher die Lebensmittel wie beispielsweise Milchprodukte, Eier und Fleisch, kommen. Die Qualität ist dadurch sehr hoch. Die Gäste wissen das zu schätzen.

 

Wie sieht die Landgastronomie von Morgen aus?

 

Früher haben wir auf die klassische Erlebnisgastronomie gesetzt. Heute will der Kunde vor allem ehrliche Gastronomie. Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Er will etwas auf dem Teller haben, was er sich zu Hause nicht selbst kocht, weil vielleicht der Aufwand zu groß ist.

 

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