Neue Schilder für Wanderwege

Neues Beschilderungssystem für Wanderwege in den Alpen
DAV - Beschilderungskonzept gilt in allen Alpenländern
Eine einheitliche neue Beschilderung erhalten alle Wanderwege, darunter Tal- und Bergwege, in den Alpen. Das Konzept für die gelben Schilder aus Aluminium, die schwarz beschriftet sind und eine einheitliche Größe haben, hat der Deutsche Alpenverein entwickelt. Allerdings gilt das Beschilderungskonzept länderübergreifend. In den Regionen Tirol, Salzburg und Vorarlberg können Wanderer sich teilweise bereits an den neuen Schildern orientieren.
Im Herbst erste Schilder in Region Miesbach, Spitzing, Wendelstein
Die ersten neuen Schilder in unserer Region werden im Herbst in den Wandergebieten um Miesbach, Spitzingsee, Wendelstein - sowohl von Fischbachau, als auch von Bayrischzell aus - aufgestellt.
Hinweise auf Einkehrmöglichkeiten, Bushaltestellen
Der Wanderer kann den Schildern Informationen über den Schwierigkeitsgrad des Weges und die Länge der Gehzeit entnehmen. Außerdem sind die Schilder mit Piktogrammen, die Hinweise auf Gastwirtschaften oder Bushaltestellen am Weg geben, versehen und teilweise finden Wanderer die GPS Koordinaten für die Touren.
Schwierigkeitsgrade farbig angegeben
Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, die klar definiert sind. Mit Gelb sind die leichtesten Wege markiert. Diese eignen sich für Familien mit Kinderwagen und teilweise auch für Rollstuhlfahrer. Die Bergwege sind analog zu den Skipisten farblich markiert. Blau bedeutet leichter Bergweg, rot mittelschwerer und schwarz schwerer Bergwanderweg. Mit der einheitlichen Beschilderung in der Alpenregion entsteht eine ausgezeichnete Wanderinfrastruktur.
Wanderkonzept für Wendelstein- und Sudelfeldregion geplant
Vor diesem Hintergrund entwickeln die Tourismusfachleute in Bayrischzell derzeit für die Wanderregion um den Ort, zu der das Sudelfeld- und das Wendelsteingebiet gehören, ein umfangreiches Wanderkonzept, das im Frühjahr vorgestellt wird.